Neues Jahr, altes Leid? So können Sie Ihren PKV-Beitrag senken!

Die letzte Beitragserhöhung bewegt und belastet noch so manchen Privatversicherten. Vor allem ältere Privatpatienten sind wieder davon betroffen, während die PKV für die jungen und gesunden Versicherten im Durchschnitt günstiger ist.

Der Beitrag ist mit unterschiedlichen Kosten verbunden, abhängig von persönlichen Faktoren und dem Leistungsumfang des gewählten Tarifs – wer viel Leistung will, muss auch viel dafür zahlen. An dieser Stelle kann man in den Bausteintarifen bereits an der Kostenschraube drehen, indem man z. B. auf das Einbettzimmer im Krankenhaus verzichtet.

Ähnlich der gesetzlichen Krankenkasse ist der unter Umständen günstigere Basistarif aufgestellt. Der sonst PKV-typische, höherwertige Versicherungsschutz besteht hier allerdings nicht mehr, die Leistungen sind sehr eingeschränkt. Einmal in den Basistarif gewechselt, kann man nicht ohne Gesundheitsprüfung in einen leistungsstärkeren Tarif zurückkehren.

Nicht vollkommen gesunde Privatpatienten, die eine Beitragsrückerstattung (BRE) vereinbart haben und somit einen Teil der Beiträge bei nicht beanspruchten Leistungen zurückerhalten, können sich diese unter Umständen zu Nutzen machen, indem sie kleinere Ausgaben erstmal selbst begleichen. Übersteigen sie im Laufe des Jahres die BRE nicht, erhält der Versicherte in der Differenz Geld zurück. Höhere Kosten können dann auch später noch mit der Versicherung abgerechnet werden. Die Möglichkeit der BRE wird jedoch nicht von jeder Gesellschaft angeboten.

Für Versicherte mit Risikozuschlägen lohnt es, diese regelmäßig überprüfen zu lassen. So manche Krankheit kann, sobald sie ausgeheilt ist bzw. nicht mehr auftritt, vom Versicherungsschein gestrichen werden. Oftmals reicht hierfür bereits eine Bescheinigung vom Hausarzt. Nach Entfallen dieses Zuschlags kann sich der Versicherungsbeitrag erheblich verringern. Für chronische Krankheiten oder Verletzungen dagegen besteht leider wenig Aussicht, für sie bleibt der Risikozuschlag weiter bestehen.

Recht einfach ist es, den Beitrag durch eine Erhöhung der Selbstbeteiligung zu reduzieren. Hierbei sollte man sich jedoch sicher sein, die Selbstbeteiligung im Ernstfall auch wirklich aufbringen zu können. Dieser Weg ist daher nur gesunden Versicherten zu empfehlen.

Die beste Lösung ist ein Tarifwechsel innerhalb der eigenen Versicherungsgesellschaft – dem Privatpatienten steht dieses Recht nach § 204 VVG auch zu. Der große Vorteil besteht darin, dass die angesparten Alterungsrückstellungen und die erworbenen Rechte nicht verloren gehen, außerdem lässt sich das hohe Leistungsniveau beibehalten.

Die Gesellschaften haben jedoch wenig Interesse, Ihren Versicherten eine günstigere Lösung anzubieten. Auch ist die Tarifvielfalt nicht zu unterschätzen, daher lohnt es sich, bei einem geplanten Wechsel einen fachkundigen und vor allem unabhängigen Experten zu Rate zu ziehen.

Erfahren Sie hier mehr zu Ihren Möglichkeiten der Beitragsreduzierung.

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2 thoughts on “Neues Jahr, altes Leid? So können Sie Ihren PKV-Beitrag senken!

    • Sehr geehrter Herr Schmidt,

      wir freuen uns sehr über Ihr Interesse! Bitte folgenden Sie diesem Link https://www.dgprivatpatienten.de/pkv, dort erfahren Sie mehr über unsere Tarifopimierung. Sollten Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

      Mit besten Grüßen
      Ihr Blog-für-Privatpatienten-Team

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