Betriebshaftpflicht – ein Muss für Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler

Die Verantwortung, die Firmengründer, Selbstständige und Freiberufler tragen, ist enorm. Wirtschaftliche Schäden im Falle von Forderungen durch Geschädigte im beruflichen Kontext sowie sämtliche Prozess-, Sachverständigen -, und Anwaltskosten müssen ihnen den beruflichen Alltag nicht unnötig erschweren.

Deshalb kommen die meisten Unternehmen um eine Betriebshaftpflichtversicherung nicht herum, wenn es darum geht, sich gegen die Kosten abzusichern, die durch während der Arbeit verletzte Personen oder beschädigtes Eigentum drohen. Denn wenn Inhaber oder Mitarbeiter einen Schaden verursachen, haftet in Deutschland grundsätzlich das Unternehmen unbegrenzt, also mit seinem gesamten Vermögen. Die daraus entstehenden Schadenersatzforderungen sind gerade für kleine und mittlere Betriebe oft existenzbedrohend. Dies gilt vor allem für Personenschäden, denn in solchen Fällen sehen sich Unternehmen schnell mit Forderungen in Millionenhöhe konfrontiert. An diesem Punkt übernimmt jedoch die Betriebshaftpflichtversicherung den Schaden und schützt vor dem finanziellen Ruin.

Zusätzlich leistet die Betriebshaftpflichtversicherung in dem Fall Schadensersatz, dass sich in den Räumlichkeiten des Betriebs jemand verletzt, sei es ein Angestellter oder ein auf dem frisch gebohnerten Fußboden ausgerutschter Kunde.  Im Falle, dass Sie sich als Unternehmer mit überzogenen oder unberechtigten Schadensersatzforderungen konfrontiert sehen, kommt die Betriebshaftpflichtversicherung für Prozess-, Sachverständigen -, und Anwaltskosten auf. Auf diese Weise können Sie sich darauf konzentrieren, Ihren Betrieb zu führen.

Bei der Wahl der Deckungssumme für die Betriebshaftpflichtversicherung sollte im Prinzip der größte anzunehmende Schadensfall berücksichtigt werden, der in Ihrem Betrieb eintreten könnte. Denn erst dann ist die Betriebshaftpflichtversicherung auch ein wirkungsvolles Instrument, um Risiken zu minimieren. Gerade im Fall von Personenschäden gehen die möglichen Forderungen schnell in die Millionenhöhe.

Aber auch bei Sachgegenständen gilt: Je teurer die Gegenstände, an oder mit denen Sie arbeiten, desto höher ist Ihr Haftungsrisiko bei Sachschäden. Entsprechend sollten Sie auch Ihre Deckungssumme für die Betriebshaftpflichtversicherung wählen. Als Standardschutz ist eine Deckungssumme von mindestens 3 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden zu empfehlen.

Bitte beachten Sie, dass einige beratende und freie Berufe statt oder in Ergänzung zur Betriebshaftpflichtversicherung eine erweiterte Absicherung benötigen, die sie vor den Folgen einer fehlerhaften Dienstleistungserbringung oder Beratung schützt. Dies ist beispielweise der Fall bei Anwälten, Übersetzern, Architekten oder Ärzten – hier reicht eine einfache Betriebshaftpflichtversicherung nicht aus.

In unsrer modernen digitalen Welt ist zusätzlich zur Betriebshaftpflicht oft ein Versicherungsschutz gegen Cyberkriminalität sinnvoll.

Nutzen Sie den Versicherungsvergleich, um die passende Betriebshaftpflichtversicherung für Sie zu finden.

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