DKV-Kunden drohen ab dem 1.4.2017 massive Prämiensteigerungen.

Schon im Jahr 2016 haben viele DKV-Kunden eine beachtliche Anpassung ihrer PKV-Beiträge hinnehmen müssen. Zum 1.1.2017 wurden die Beiträge zur Pflegepflichtversicherung erhöht. Und nun steht ab dem 1.4.2017 wieder die nächste Prämienerhöhung ins Haus. Auch wenn noch nicht alle Kunden ihre Anpassungsbescheide erhalten haben, steht bereits fest, welche Tarife teurer werden.

Eine Beitragserhöhung erwartet Versicherte in den Tarifen AM2, AM4, BS9, BS0 und BS1. Außerdem sind die Tarife der BestMed Komfort-Reihe von einer Prämiensteigerung betroffen.

In den Tarifen BSK und BSS sowie SB1, SB 2 und dem Zusatztarif SM6 bleiben die Prämien dagegen stabil. Tarife SB3, VollMed Aktiv und ZM3 werden für die männlichen Versicherten teurer. Weibliche Versicherte erwartet  eine Verteuerung des  Tarifs GST und der Tarife der  VollMed M4-Reihe.

Auch für die Versichertengruppe der Mediziner steht eine Preissteigerung an. Betroffen sind die Tarife AV 01 und AV 02 für beide Geschlechtergruppen sowie der Tarif AV 03 für männliche und VH für weibliche Versicherte.

Bei einigen Tarifen werden nicht nur die Monatsbeiträge erhöht, sondern auch der jährliche Selbstbehalt. Damit sind die Versicherungsnehmer doppelt belastet. Auch zahlreiche Tagegelder sind von einer Tariferhöhung betroffen.

Als wichtigsten Grund für die Beitragsanpassung gibt die DKV die gestiegenen Gesundheitskosten an. Versicherungsnehmer profitieren von den sich entwickelnden Diagnose- und Therapiemethoden, die die Lebensqualität bedeutend erhöhen, aber auch ihren Preis haben.

Vorhandene Mittel aus dem gesetzlichen Beitragszuschlag (GBZ) begrenzen bereits die Höhe der Beitragsanpassung. Doch im Rahmen der Beitragsanpassung kann aufgrund der Veränderung bestimmter Rechnungsgrundlagen der aus dem GBZ gewährte Nachlass sinken.

Auch mit Mitteln der Rückstellung für Beitragsrückerstattung wird versucht, Beitragserhöhungen zu begrenzen. Aktuell drücken aber die Niedrigzinsen die Kapitalerträge der Unternehmen. Als einziges Korrekturinstrument bleibt deshalb eine Erhöhung der Beiträge und Selbstbehalte übrig.

Ältere Versicherungsnehmer, die bei einem Versicherungswechsel ihre angesparten Alterungsrückstellungen verlieren würden und die aufgrund ihres Alters auch nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurück können, bleiben in ihren teuren Tarifen gefangen. Das durch den § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes zugesicherte Recht auf einen Tarifwechsel innerhalb der aktuellen Versicherungsgesellschaft, bleibt oft als letzter Ausweg möglich.

Hier können Sie überprüfen, ob auch Sie durch einen Tarifwechsel PKV- Beiträge sparen können.

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