Interview: Peter F., 67, spart über 5000€ im Jahr bei seiner privaten Krankenversicherung

Seit einigen Jahren machten Peter F. (67) die hohen Beiträge zu seiner privaten Krankenversicherung zu schaffen. Mitte 2013 hat der Rentner Peter F. dann mithilfe der Deutschen Gesellschaft für Privatpatienten seiner PKV-Tarif gewechselt. Mit dem neuen Tarif spart er mehr als die Hälfte des Beitrags. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen mit der DGFP und dem Tarifwechsel.

BLOG für Privatpatienten: Wie sind Sie auf die Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten aufmerksam geworden?

Peter F.: Als junger Freiberufler hatte ich mich günstig privat versichert. Niedrigere Beiträge als in der Gesetzlichen und dazu Vorteile bei den Leistungen. Wunderbar! Aber über die Jahre wurde der Beitrag ständig erhöht. Als Rentner wurde es dann eng. Bei 1500 Euro Rente dann 890 Euro für die PKV zahlen?! Das geht einfach nicht. Ich hatte gelesen, dass man durch Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft den Beitrag senken könne. Meine Versicherung meinte aber, dass kein billigerer Tarif möglich wäre, nur der Basistarif. Der hat jedoch deutlich schlechtere Leistungen. Bei Bluthochdruck und einigen anderen Wehwehchen für mich kaum interessant. Im Internet bin ich dann, eher zufällig, auf die DGFP gestoßen. Diese warb mit gleichwertigen Tarifen beim Versicherer, die aber billiger seien.

Sind auch Sie an einem Tarifwechsel interessiert? Oftmals sind Einsparungen wie bei Herrn F. möglich. Fordern Sie einfach hier nähere Informationen zu Ihren eigenen Einsparmöglichkeiten an.

BLOG für Privatpatienten: Was ist nach der Kontaktaufnahme geschehen?

Peter F.: Der Berater der DGFP sagte mir, dass meine Versicherung recht viele Tarife unterhalte, die meinem damaligen ähnlich seien, aber deren Beiträge sich anders entwickelt hatten. Und dass darunter möglicherweise günstigere Tarife seien und mein Versicherer nach Versicherungsvertragsgesetz verpflichtet sei, mir diese Tarife verfügbar zu machen. Auch im Krankheitsfall. Da dies aber für die Versicherer offensichtlich kein attraktives Geschäft sei (lacht), unterstütze die DGFP Privatpatienten wie mich bei der Tarifrecherche und gegebenenfalls bei der Umsetzung des Tarifwechsels. Kosten würden nur anfallen, wenn es einen billigeren Tarif gibt, der mich überzeugt. Dann 10 mal die Monatsersparnis zuzüglich Mehrwertsteuer. Ziemlich viel Geld, sollte die Ersparnis denn groß sein. Aber es war ohne Risiko für mich. Bei Tarifwechsel sollte eben das fällig werden, was ich sonst an die Versicherung gezahlt hätte (lacht).

BLOG für Privatpatienten: Gab es denn einen billigeren Tarif?

Peter F.: Ja, es gab sogar mehrere. Aber für meine Bedürfnisse passte am besten einer, der ca. 450€ weniger pro Monat kostet, bei sogar etwas besseren Leistungen. Ich zahle also mehr als die Hälfte weniger.

BLOG für Privatpatienten: Gab es irgendwelche Probleme oder etwas Negatives bei der Abwicklung?

Peter F.: Der Prozess hat recht lange gedauert, wie ich fand. Insgesamt ca. 2 Monate. Aber ich wurde regelmäßig über den Status meiner Sache informiert. Und im abschließenden Gespräch mit dem Berater wurde mir auch klar, wie komplex das Thema ist. Die ganzen Details hätte ich ohne seine Hilfe kaum durchblickt. Dabei kam bei mir nie der Eindruck auf, dass er mir etwas gegen mein Interesse verkaufen wollte. Das war sehr angenehm.

BLOG für Privatpatienten: Würden Sie auch jetzt, nach fast einem Jahr, noch sagen, dass sich der Wechsel gelohnt hat?

Peter F.: Ja, auf jeden Fall. Mein neuer PKV-Beitrag wurde sogar leicht gesenkt. Ich glaube kaum, dass mein alter Tarif inzwischen deutlich billiger geworden ist (lacht).

Wir danken Herrn F. für seine Bereitschaft, seine Erfahrungen mit uns zu teilen.

Sind auch Sie an einem Tarifwechsel interessiert? Oftmals sind Einsparungen wie bei Herrn F. möglich. Fordern Sie einfach hier nähere Informationen zu Ihren eigenen Einsparmöglichkeiten an.

 

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17 thoughts on “Interview: Peter F., 67, spart über 5000€ im Jahr bei seiner privaten Krankenversicherung

  1. Ich bin bei der Inter KV versichert und habe Interesse an einem Tarifwechsel, um den
    Beitrag nicht noch weiter ansteigen zu lassen, habe ich inzwischen eine SB von 1600.-€
    Mit freundlichem Gruß
    Werner Wikek

    • Sehr geehrter Herr Wikek,
      vielen Dank für Ihr Feedback!
      Gern unterstützt die Deutsche Gesllschaft für Privatpatienten auch Sie bei der Prüfung Ihrer Einsparmöglichkeiten!.
      Nehmen Sie einfach mit den Fachkollegen Kontakt auf, über das Internet auf dieser Seite oder über die kostenfreie Servicehotline: 0800 111 0 700.
      Die Mitarbeiter der DGFP freuen sich darauf, Ihnen zu helfen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr BLOG-für-Privatpatienten-Team

  2. Bin auch seit kurzem privat Versichert. Werde als Rentner max 680 Euro eigenbeteiligung haben. Ok, ich zahle nun 40 Euro mehr jeden Monat um das zu kompensieren aber trotz allem 100 Euro billiger als die Gesetzliche. Bin übrigens bei der AXA.

  3. beim versicherungswechsel gehen aber die rückstellungen für das alter verloren, nicht aber, wenn man innerhalb der versicherung wechselt. also zusehen, dass man einen anderen tarif findet.

    ansonsten muß das D gesundheitswesen einmal komplett überarbeitet werden. es geht nicht an daß ein und die selben medikamente in den einzelnen EU staaten so unterschiedliche preise haben. auch gehört der „rezeptzwang“ bei vielen medikamenten abgeschafft, a die ärzte für die ausstellung auch noch kassieren. und medikamentenrechnungen, die ich meiner PVK einreiche, werden nur ersetzt nach ärztlicher verordnung. also alles nur geldmacherei

    • Oh, wackerer Optimist,
      die Aufhebing des Rezeptzwangs würde die Pharmagauner aller Schattierun-gen laut jubeln lassen und viele Selbstverordnungswürstchen der Bestattung näher bringen. Das zersplitterte Gesundheitswesen der EU ist ein Jammer, aber man kann von einer Horde eigensüchtiger Häuptlingsriegen wohl nicht mehr erwarten. – Bei Eugen Roth is es auf den Punkt gebracht:
      Am Leben krankt nur, wer gescheit.
      Gesunde Dummheit, die bringt’s weit!

  4. Zahle mtl. höheren Beitrag bei der Bayern Versicherung als meine gesetzl. Rente ist.
    Sehen Sie eine sinnvolle Chance zum Wechsel?

    PETER SCHNEIDER

    • Sehr geehrter Herr Schneider,
      vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Die von Ihnen geschilderte Konstellation legt mit Sicherheit nahe, nach Einsparpotentialen zu suchen, die ein Tarifwechsel birgt. Eine verbindliche Aussage zu den Optionen lässt jedoch erst ein genauer Blick auf Ihren aktuellen Tarif und die entsprechenden Alternativen zu.
      Sie können sich – ganz unverbindlich – an die Kollegen der DGFP wenden, um eine etwas genauere Einschätzung der Situation zu erhalten. Einfach unter der kostenlosen Hotline: 0800 111 0 700
      Wir wünschen Ihnen alles Gute und verbleiben mit freundlichen Grüßen
      Ihr BLOG-für-Privatpatienten-Team

    • Generell ist es jedem Makler möglich diese Serviceleistung zu erbringen. Aber wer gerne 10x das gesparte + MWST bezahlen möchte geht gern zur DGFP.
      Meine Kunden erhalten das als Service;-)

      • Hallo,
        vielen Dank für Ihr Feedback! Wir freuen uns über Rückmeldungen zur DGFP, auch oder sogar gerade wenn sie kritisch ausfallen. Erlauben Sie uns, etwas ausführlicher darauf zu reagieren.
        Dass Sie Ihren Kunden die Tarifumberatung anbieten, ehrt Sie. Aber tatsächlich gehört dies im Rahmen des Betreuungsauftrags zu den Pflichten eines Maklers. Und trotzdem ehrt es Sie, weil die Erfahrung zeigt, dass die Makler des überwiegenden Großteils der DGFP-Kunden diese Beratungsleistung nicht nur nicht proaktiv anbieten, sondern auf Anfrage auch zu verstehen geben, dass sie das Thema nicht einmal kennen, oder anderweitig abtun.
        Das grundsätzliche institutionenökonomische Problem ist jedoch Folgendes:
        Makler erhalten Bestandsprovision für ihre Kunden und diese sinkt mit sinkenden Beiträgen. Gewichtiger noch: Die Beitragsreduzierung ist nicht im Interesse der Versicherer. Diese sind aber verhandlungsmächtiger Partner der Makler. Es gibt also kaum Anreize für einen Makler, hier einen für den Kunden optimalen Tarif vorzuschlagen. Ganz im Gegenteil. D.h., selbst wenn ein Makler eine Tarifalternative anbietet, kann ein Kunde qua Laie nie sicher sein, ob es sich wirklich um das für ihn beste Angebot und nicht nur um ein suboptimales Alibiangebot handelt. Nehmen Sie diese Ausführungen bitte nicht persönlich! Denn sie beschreiben nur die allgemeine Anreizstruktur, ohne ausschließen zu wollen, dass es durchaus Makler gibt, die sich vorbildlich gegenüber ihren Kunden verhalten und ggf. auch gegen ihr eigenes Interesse eine verbraucherorientierte Beratung zum Tarifwechsel vornehmen.
        Hier kommt aber ein zweiter Punkt hinzu: Für die qualifizierte Beratung sind größere Investitionen in die Infrastruktur nötig (Datenbanken, spezialisierte Mitarbeiter etc.). Dass das durchschnittliche Maklerbüro dies für einen überschaubaren Kundenkreis vorhält, darf bezweifelt werden, zumal wenn der Service nicht eigens vergütet wird. Es ist eben so, dass eine hochwertige und je individualisiert maßgeschneiderte Dienstleistung etwas kosten muss.
        Mit freundlichen Grüßen
        Ihr BLOG-für-Privatpatienten-Team

  5. Ich wurde von der PKV mit dem Risikofaktor 1000% (in Worten: eintausend Prozent!!) bewertet, was mich bewog, den Basistarif zu wählen, wodurch ich gewissermaßen zum Privatpatientenverschnitt verkümmerte. Da ich aber weiß, dass kleine Geschenke die
    Freundschaft erhalten, bin ich da nicht knausrig und lasse mir Nettigkeiten einfallen, die ankommen und Gegensympathie erwecken. Lieber denen, die mich behandeln eine An-erkennung zukommen lassen, als es dem Moloch PKV in den Rachen werfen!!!
    Ob das die Zensur übersteht?????

    • Sehr geehrter Herr Sauer,
      vielen Dank für Ihre Beiträge! So zimperlich sind wir da nicht. Im Gegenteil: Wir freuen uns über Erfahrungsberichte. Gerade negative, so leidvoll die Erfahrung für den Berichtenden gewesen sein mag, helfen anderen oft weiter.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr BLOG-für-Privatpatienten Team

    • Hallo,
      vielen Dank für die interessante Frage!
      Im Rahmen eines internen Tarifwechsels dürfte es leider nicht möglich sein, eine aktuell ausgeschlossene Krankheit zu versichern.
      Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr BLOG-für-Privatpatienten Team

    • Sehr geehrter Herr Kiermayer,
      vielen Dank für Ihre Anfrage! Wir freuen uns über Ihr Interesse. Wir werden Ihnen Informationen zum Tarifwechsel zusenden, natürlich ganz unverbindlich für Sie.
      Ein schönes Wochenende wünscht
      Ihr BLOG-für-Privatpatienten Team

  6. Habe die Gesellschaft eingeschaltet, Erfolg gleich null.
    Abgesehen davon: Das Geschäftsmodell verlangt bei tatsächlichem Erfolg des Wechsels 10 Monatseinsparungen als Honorar, dem Versicherten bleiben 2 Monate.
    Nach diesem Jahr kommt mit Sicherheit die nächste Erhöhung, der Versicherte zahlt wieder mehr oder wieder 1o Monate lang die Einsparung an das Unternehmen.
    Das kann sich endlos fortsetzen.

    • Sehr geehrter Herr Müller,
      vielen Dank für Ihre Rückmeldung!
      Ihre Erfahrung mit der Gesellschaft teilen Sie erfahrungsgemäß leider mit vielen anderen Privatpatienten.
      Hinsichtlich des Geschäftsmodells der DGFP ist zu berücksichtigen, dass im Zuge der Recherche nach systematisch beitragsstabilen Tarifen gesucht wird, für die künftige starke Erhöhungen unwahrscheinlich sind.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr BLOG-für-Privatpatienten-Team

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