PKV im Ruhestand

Wer sich in jungen Jahren für eine Private Krankenversicherung entscheidet, sollte wissen, wie seine finanzielle Situation im Ruhestand aussehen wird, das gilt insbesondere für den Kreis der Selbständen, die oft nur wenig in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben und von ihrer ggf. Minirente bei einer GKV nur den gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag zu zahlen hätten….! Sofern diese Personen, ohne andere Versorgungsbezüge, dann ihren monatlichen Beitrag an eine Private Krankenversicherung zu zahlen haben, droht denen wirklich die Altersarmut. Auch in einer PKV sollte man, wie bei allen anderen Versicherungen alle paar Jahre schauen, ob die Konditionen noch passend sind. Gerade bei der PKV könnte man in eine Falle geraten, da man ja ab einem Alter von 56 Jahren nicht mehr so einfach wechseln kann. Mein Tipp, sich keinen Mitarbeiter der eigenen PKV-Agentur zum Gespräch ins Haus zu holen, denn der ist geschult, dem Versicherten jeden kostensparenden Tarifwechsel mit Horrorszenarien auszureden und in den eigenen 4 Wänden ist man doch sehr befangen. Es lohnt sich eine externe, neutrale Beratung einzuholen, um nicht in eine finanzelle Überforderung zu geraten, allerdings ist stets auch eine Selbstbeteiligung ins Auge zu fassen, um die gute Versorgung in einer PKV zu wahren, für die man sich irgendwann in jüngeren Jahren entschieden hat.

Kommentieren Sie als Facebooknutzer! Sie Sind kein Facebooknutzer? Kein Problem! Nutzen Sie einfach unsere eigene Kommentarfunktion weiter unten auf der Seite!

Schreibe einen Kommentar