Für den Lebensabschluss vorsorgen mit privater Sterbegeld-Versicherung

Jeder, der Angehörige verloren hat, weiß, dass die Trauer schon genug belastet. Verschlimmert wird die Situation oft durch finanzielle und organisatorische Sorgen, die ein Trauerfall für die Hinterbliebenen mit sich bringen kann. Eine zu Lebzeiten abgeschlossene Bestattungsvorsorge hilft bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensabschluss und kann sehr entlastend für die Angehörigen sein.

Auch eine einfache Bestattung kann schnell zur Last werden, vor allem für Menschen, die nicht so viel angespart haben und deren Angehörige kaum in der Lage sind, für die Kosten aufzukommen. Hinzu kommt, dass das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenversicherungen ersatzlos gestrichen wurde, Beihilfen der Krankenkassen gekürzt wurden und kommunale Gebühren stetig steigen. Die Zahl der Sozialbestattungen in Deutschland nimmt jährlich zu. Damit Kinder und Angehörige für diese Kosten nicht aufkommen müssen, ist es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen.

Kosten für eine Bestattung

Eine gleich doppelte Sicherheit bietet ein privates Sterbegeld. Die private Sterbegeldversicherung zahlt bei Tod ein Sterbegeld in vereinbarter Höhe an die Hinterbliebenen aus. In Kombination mit einer Bestattungsverfügung lassen sich eigene Wünsche zur Bestattung im Vorfeld festlegen und die Finanzierung regeln. Zum einen kann der Versicherte sicher sein, dass seine Beerdigung in dem von ihm festgelegten finanziellen Rahmen stattfindet. Zum anderen ermöglicht er auf diese Weise seinen Angehörigen, sorglos zu trauern.

Wie funktioniert eine Sterbegeldversicherung?

Die Sterbegeldversicherung ist eine spezielle Form der Kapitallebensversicherung. Im Gegensatz zur normalen Lebensversicherung wird bei der Sterbegeldversicherung jedoch nicht für den Lebensabend gespart. Vielmehr wird die Versicherungssumme an die Begünstigten ausbezahlt, wenn der Versicherungsnehmer stirbt.
Dabei spielt es keine Rolle, wann der Tod eintritt (Ausnahme: innerhalb der Wartezeit).

Woran bemessen sich die Beiträge?

Die Höhe der Beiträge für die Sterbegeldversicherung hängt vom Alter des Versicherten bei Versicherungsbeginn, dem persönlichen Gesundheitszustand und der Höhe der Versicherungssumme ab. Eine Versicherung ohne eine vorherige Gesundheitsprüfung ist ebenfalls möglich. Sie fällt zwar in den Beiträgen etwas höher aus, jedoch lohnt es sich für Menschen mit gesundheitlichen Problemen.

Was ist bei der „Wartezeit“ zu beachten?

Die vom Versicherer festgelegte Wartezeit ist eine Zeitvorgabe, nach deren Ablauf die versicherte Summe an die Angehörigen erst ausgezahlt werden kann.
Üblich ist eine Wartezeit von mehreren Monaten bis zu drei Jahren. Das Problem hierbei: Verstirbt der Versicherungsnehmer innerhalb dieser Frist, werden nur die bis dahin eingezahlten Beträge an die Angehörigen ausgezahlt. Deshalb sollte die Absicherung durch eine Sterbegeldversicherung am besten frühzeitig geregelt werden.

Müssen die Beiträge bis zum Ableben gezahlt werden?

Die Beitragszahlungsdauer ist bei manchen Tarifen nicht lebenslänglich. Vielmehr läuft die Zahlung bis zu einem Alter von beispielsweise 65 oder 85 Jahren. Nach diesem Zeitpunkt müssen keine Prämien mehr gezahlt werden, der Versicherungsschutz besteht jedoch weiterhin bis zum Lebensende. Eine solche Vereinbarung ist vor allem für Menschen interessant, die ihre Bestattungsvorsorge beispielsweise schon vor dem Eintritt ins Rentenalter regeln.

Wichtig zu wissen ist bei der Bestattungsvorsorge noch, dass sie zum sogenannten Schonvermögen zählt und nicht zur Deckung von Pflegekosten herangezogen werden kann.

Unser Tipp: Aufgrund unterschiedlicher gesundheitlicher, finanzieller und anderer persönlicher Voraussetzungen ist es sinnvoll, sich bei einem Sterbegeld-Vergleich ein unabhängiges Angebot einzuholen. Dieses können Sie zum Beispiel schnell und unkompliziert bei einem Vergleichsportal ermitteln. Nutzen Sie dafür einfach und direkt diesen Vergleichsrechner:

 

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1 thought on “Für den Lebensabschluss vorsorgen mit privater Sterbegeld-Versicherung

  1. Hallo und danke für den tollen Artikel.
    Man will nicht anderen zur Last fallen, wenn man stirbt.
    Ich werde mich mal über eine Bestattungsvorsorge informieren.
    VG Frank

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