Sind Privatpatienten wirklich zu beneiden?

Gesetzlich Versicherte erblassen häufig vor Neid beim Krankenversicherungsschutz, in dessen Genuss Privatpatienten kommen. Schon die Frage der Sprechstundenhilfen „Sind Sie privat oder gesetzlich versichert?“ bei Vereinbarung eines Arzttermins wirkt auf einige wie ein rotes Tuch. Schließlich weiß jeder, welche Absicht sich hinter dieser Frage verbirgt. Ist man privat versichert, darf man am gleichen Tag zum Arzt kommen. Ist man dagegen Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse, wartet man auf einen Termin häufig mehrere Wochen. Wer hätte jedoch gedacht, dass auch Privatpatienten einige Gründe haben, auf gesetzlich Versicherte neidisch zu sein?!

Frank Stocker nennt in seinem aktuellen Artikel „Der Privatpatient verkommt zur Melkkuh des Systems“ einige solcher Gründe. Regelmäßige Beitragsanpassungen, deren Höhe sich beim Versicherungsabschluss nicht berechnen lässt, keine Möglichkeit in die gesetzliche Krankenkasse zurückzukehren, Verzögerungstaktik der privaten Versicherungsgesellschaften bei Anfragen nach dem gesetzlich geregelten Tarifwechsel, um nur ein paar davon zu nennen.

Hohe Beiträge in der PKV und die Machtlosigkeit der Privatpatienten

Man sollte sich über die Kosten des privaten Krankenversicherungsschutzes bereits vor dem Eintritt in die PKV Gedanken machen. Bevor man den Schritt wagt, muss man sich jedoch dessen bewusst sein, dass die Kostenentwicklung in der PKV schwer im Vorwege zu berechnen ist. Dies hängt unter anderem mit den Gründen für Beitragsanpassungen zusammen. Neben der allgemeinen Kostensteigerung im Gesundheitswesen, dem demografischen Wandel und der „Vergreisung“ einiger PKV-Tarife, mit den private Versicherer seit Jahren die jährlichen Beitragsanpassungen begründen, gibt es noch tagesaktuelle Gründe für Beitragserhöhungen. Dieses Jahr ist es die schwierige Lage auf dem Kapitalmarkt, die einige Versicherer daran hindert, den Rechnungszins in Höhe von 3,5 Prozent zu erwirtschaften und diesen zu senken. Dieser Zins trägt zur Beitragssenkung im Alter bei. Wird er nicht erreicht, werden Prämien erhöht, damit trotzdem die gleichen Alterungsrückstellungen erwirtschaftet werden können. Summa summarum handelt es sich hier um Gründe, gegen die Privatpatienten sich nicht wehren können.

Austritt aus der PKV: Ein Ding der Unmöglichkeit?

Der Austritt aus der PKV gestaltet sich schwierig. Für Selbständige gibt es kaum Möglichkeiten, in die gesetzliche Krankenkasse zurückzukehren. Angestellte müssen ein Jahr unter der Einkommensgrenze verdienen, ab der man als Angestellter in die PKV wechseln kann. Für Privatversicherte, die älter als 55 Jahre sind, ist der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung nicht mehr möglich. Der Gesetzgeber hat Privatpatienten, für die keine Wechselmöglichkeit mehr besteht, einige Alternativen eingeräumt, ihre Beiträge zu senken. Basistarif, Standardtarif, Notlagentarif oder Tarifwechsel innerhalb der eigenen Gesellschaft gehören dazu, sollten jedoch gut überdacht werden. Eine Lösung muss auf jeden einzelnen Privatversicherten optimal zugeschnitten werden, und nicht jede kann ohne Probleme beim Versicherer durchgesetzt werden, wie der Tarifwechsel nach § 204 VVG.

Kostenfalle PKV: Langjährigen Privatpatienten droht Altersarmut

Langjährig PKV-Versicherte sind von den oben genannten Problemen am meisten betroffen. Nicht umsonst sagt man über die Private Krankenversicherung: „In jungen Jahren günstig – im Alter teuer“. Freilich ist Altersarmut in der PKV ein komplexes Thema, das auch durch andere Faktoren, wie zum Beispiel durch oftmals niedrige Renten, bedingt wird. Nichtdestotrotz muss eine Lösung für das Problem der unverhältnismäßig steigenden Beiträge in der PKV gefunden werden.

Bis dahin gilt: Privatversicherte sind gut beraten, vor jeder Behandlung zu klären, welche Kosten tatsächlich vom Versicherer erstattet werden. So vermeidet man böse Überraschungen und unnötigen Ärger.

 

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17 thoughts on “Sind Privatpatienten wirklich zu beneiden?

  1. Ich zähle mich durchaus zu den Geschädigten eines antiquierten Systems. Als Rentnerin mit einer Mini-Rente aufrgund längerer familiärer Ausfallszeiten während der Arbeitsphase wird mein Beitrag nicht herabgesetzt, obwohl ich mich durch beste gesunde Ernährung und Lebensführung plus Zusatzeinnahme von Spurenelementen und Nahrungsergänzungsmitteln selbst am meisten zu meiner Gesundherhaltung beitrage. Dieses Verhalten müsste dringend in einer Reduktion der Beiträge für alle ab 65 Jahren zu Buche schlagen. Es ist ein Skandal dass die neuen Erkenntnisse über die wahren Gesunderhaltungsfaktoren nicht in die Berechnung der Beiträge bzw. Boni-Ausschüttungen oder Erstattung der oben genannten Ergänzungsmittel einfließen. Neue Tarife für eine neue Zeit sind dringend erforderlich. Rentner könnten so länger als Konsumenten fungieren und die Rentenkasse entlastet werden.

  2. Als ehemalige DDR-Bürgerin finde ich das Zweiklassen-System schrecklich. Auf Grund meines Einkommens war ich eine Weile freiwilliges AOK-Mitglied. Jedoch übernahm die AOK meine Heilpraktiker- Kosten nicht, sodass ich mich überreden ließ, und recht unbekümmert in die PKV ging. Solange ich arbeitete, fiel es mir nicht schwer, den Beitrag zu zahlen. Jedoch als Rentner ist es schmerzhaft, wenn mehr als ein Drittel von der Rente abgeht. Ich kann nicht behaupten, dass ich mit meiner PKV unzufrieden wäre.
    Aber diese ständigen Beitragserhöhungen sind im Verhältnis zur Rente, die sich gerade mal auf (z.B.) 1,80 € erhöht, nicht ohne Kritik hinzunehmen. Auch diese Frage, sind Sie Kassen- oder Privatpatient, dürfte nicht gestellt werden.
    Ich empfinde diese „Einstufung“ als unwürdig einem Kassenpatienten gegenüber.
    Ich brauchte neulich einen Termin bei meinem Zahnarzt. Als die Sekretärin mir sagte,
    – leider erst in 3 Wochen-, gab ich ( zum Test)an, Privatpatientin zu sein. Sie blieb bei Ihrer Auskunft, was mich der Sache wegen freute. Hätte sie plötzlich doch noch einen Termin „gefunden“ wäre ich nicht in diese Praxis gegangen. Vielleicht schmunzelt so
    mancher über meine Darstellung. Es wäre aber an der Zeit, sich über dieses System
    Gedanken zu machen.

  3. Bereits als argloser Student wurde ich von einer zwischenzeitlich durch einen Versicherungsgrosskonzern übernommenen Privat-KV angeworben und bin mittlerweile auch über der Altersgrenze von 55 Jahren. Die Möglichkeit eines Austritts aus der PKV wurde meiner seit Jahren mitversicherten, nicht berufstätigen Ehefrau von unserem Versicherungsvertreter nicht aufgezeigt, stattdessen werden uns immer wieder mit Hinweis auf die sicher weiter enorm steigenden Kosten im Alter Zusatzangebote zur Reduzierung der späteren (unklaren) Beiträge angeboten. Ebenso unklar bleibt inwieweit die heute diesbzgl. entrichteten höheren Beiträge die späteren Beiträge reduzieren werden. Ein konkreter und verbindlicher Vorschlag wurde durch die PKV nicht gemacht. Die ständig steigenden Beiträge bleiben für den Kunden sowieso nicht nachvollziehbar mit dem üblichen Hinweis auf ständig steigende Kosten im Medizinbetrieb.
    Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen als Arzt und Privatpatient plädiere ich für die seit langem verlassene Umsetzung einer sozial gerechten Krankenversicherung im Bismarck´schen Sinne, will heissen:
    Abschaffung der PKV, Einzahlung der Rückstellungen in einen staatlich kontrollierten Gesundheitsfonds zur Stützung einer neu zu regelnden, für alle verpflichtenden Bürgerversicherung mit einkommensabhängigem Beitrag.
    Diese Bürgerversicherung bedürfte einer politikunabhängigen Kontrollinstanz u.a. Mitwirkung eines Medizinexpertengremiums zur Beurteilung des „medizinischen Fortschritts“ und Vermeidung einer stark regulierten Staatsmedizin wie im britischen Gesundheitssystem. Festzulegen wäre hier u.a. ein einheitlicher, transparenter und in regelmäßigen Zyklen zu überprüfender Leistungskatalog mit der Prämisse „gleicher Preis für gleiche Leistung“. Hier krankt unser derzeitiges 3-Klassen-System besonders. Zur Erläuterung: GVK-Patient, PKV-Patient und VIP-PKV-Patient.
    Sicher keine leichte Aufgabe, allerdings eine echte Herausforderung für unsere Lobby-gesteuerte Politik.

  4. Ich bin Privat-Versichert. Ich komme beim Arzt auch nicht schneller dran, weil ich vorher nach den Behandlungskosten fragen muss, damit die Krankenkasse diese auch übernimmt. Ebenso kann ich auch keinen Facharzt ohne Überweisung aufsuchen. Auch beim Facharzt muss ich vorher die Konditionen aushandeln. Muss ich ins Krankenhaus, so muss ich der Krankenkasse vorab eine Einweisung vorlegen und um Genehmigung bitten. Für den Zahnarzt erhalte ich für 2 Jahre 2000,00€. Eine Zusatzversicherung ist nicht möglich. Für andere Bedingungen reicht meine Rente nicht.
    So toll ist das mit der Privatversicherung im Alter.

  5. Ich bin Rentner und habe eine geringe rente und muss jetzt €740 bezahlen , dass kann ich nicht mehr sonst habe ich kein geld für meine miete und leben.

    • Sehr geehrter Herr Rodger,
      740€ sind eine stolze Summe. Hier würde sich eine Tarifüberprüfung dringend nahelegen, um den Beitrag nachhaltig zu reduzieren.
      Mit besten Grüßen
      Ihr BLOG-für Privatpatienten-Team

  6. Ich versuche gerade, den Schritt zu wagen in einen billigeren Tarif bei der eigenen PKV.
    Auch nach § 204, d.h. Ausschluss der Alterkrankungen und Abrechnung nach dem alten Tarif. Jetzt macht man mir neuerliche Schwierigkeiten und verlangt, daß ich dann eine Selbstbeteiligung auch nach dem alten Tarif zahlen soll, d.h. 500 E für den neuen und weitere 450 für den alten. Ich habe das Problem, daß mir niemand sagen will, ob das korrekt ist.

    • Allen 6 Beiträgen kann ich nur zustimmen und sagen, hätte man mich vor über 30 Jahren besser informiert, wäre ich den Wechsel zur PKV niemals eingegangen. Ich gehöre inzwischen auch zu den Rentnern und muss mir alles gut überlegen, was ich gesundheitlich angehen kann. Z.B. hatte ich vor 4 Jahren eine sehr große Zahngeschichte, die mich finanziell in eine sehr schwierige Lage gebracht hat. Bei der Endabrechnung wurden viele Kosten nicht übernommen.
      Eine zusätzliche Zahnversicherung kann ich ja als PKV-Mitglied auch nicht mehr abschließen!! Außerdem finde ich die Sache mit der Selbstbeteiligung nicht in Ordnung. Letzendlich müsste von ganz Oben endlich mal jemand die PKW neu überdenken und vor allen Dingen für die Rentner bezahlbare Tarife anbieten.

  7. ic bin auch rentner geworden und das mit 48 jahren, weil ich einen herzinfarkt hatte und jetzt fressen mich die beiträge zur pkv auf und ich weiß nicht was ich machen soll. vielleicht hat ja irgendjemand eine idee wie ich mit nunmehr 58 jahren doch noch wechseln kann

    • Sehr geehrter Herr Blume,
      Danke für die Rückmeldung! Bei einem etwaigen Wechsel in den Standard- bzw. Basistarif Ihrer Gesellschaft wäre es wichtig, zu berücksichtigen, dass dieser Tarif sich auf GKV-Niveau befindet, aber in den Monatsprämien oftmals immer noch recht teuer ist (wenn auch billiger als Ihr jetziger Tarif). Gerade wenn erhöhte medizinische Notwendigkeiten bestehen, also eher nicht zu empfehlen. Evtl. kommt für Sie auch ein interner Wechsel nach §204 VVG in Frage: Jüngerer, billigerer Tarif, aber mit gleichem Leistungsniveau.
      Mit besten Grüßen
      Ihr BLOG-für Privatpatienten-Team

  8. Seit 1995 PVK jetzt Rentner. Hoher mtl. Beitrag wegen 60% Risikozuschlag (Bandscheiben-OPs – aber seit 2010 beschwerdefrei!) trotz SB 1500. Versuche den Risikozuschlag wegzubringen bisher ohne Erfolg. Was kann ich tun – soll ich Ombudsmann einschalten? Und kann ich trotz zZT. bestehendem Risikozuschlag einen internen Wechsel nach §204VVG beantragen?

    • Hallo Herr Bauer,
      ich kann Ihnen nur sagen, wie es mir erging. Beim Wechsel in einen neuen Tarif wurden einfach alle Krankheiten, die ich in der Vergangenheit hatte, obwohl ich keine Risikozuschläge für diese hatte, schlicht einfach alles, wie mein Hausarzt sagte, was in den letzten 15 Jahren auf ihren Rechnungen diagnostiziert war für den neuen Tarif ausgeschlossen und ich habe dann § 204 verlangt. Dann wurde mir das zugestanden, ober ich soll jetzt für die „alten“ Erkrankungen, die nach§ 204 nach dem alten Tarif behandelt werden, meine alte SB von 450 Euro zahlen und dazu noch die SB des neuen Tarifs von 500 Euro. Vielleicht ist das aber ja auch von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Ich werde jetzt versuchen, den Ombudsmann zu befragen, ob das mit den beiden SB zulässig ist.
      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

      • Sehr geehrte Frau Christmann,
        sehr geehrter Herr Bauer,

        vielen Dank für Ihre Fragen und die Mitteilung ihrer Erfahrungen.

        Für die Berechnung des Risikozuschlages zieht der Versicherer üblicherweise nicht die aktuell bestehenden Erkrankungen, sondern die statistisch bestehende Wahrscheinlichkeit für Folgeerkrankungen und deren Kosten heran. Aus diesem Grunde sind eine nachträgliche Prüfung und die Entfernung des Risikozuschlages zwar theoretisch möglich, in der Praxis aber nur sehr schwer umsetzbar. Es kann für Klarheit sorgen, den Fall durch den Versicherungsombudsmann oder einen Anwalt begutachten zu lassen. Ein derart hoher Risikozuschlag, wie er in Ihrem Falle vereinbart wurde, spricht dafür, dass Sie in einen Rahmenvertrag eingetreten sind und ohne diesen, besonders wenn der Rücken im Spiel war, der Versicherer Sie abgelehnt hätte.

        Zu den Erfahrungen von Frau Christmann kann ich in der Tat bestätigen, dass es bei einer Umstellung nach § 204 VVG so ist, dass sich die Gesundheitsprüfung nur auf die Mehrleistungen beziehen darf. Als Ergebnis dieser Prüfung unterbreitet der Versicherer zwei Angebote. Die Berechnung des ersten Angebotes bezieht sich auf die Mehrleistungen und beinhaltet den Risikozuschlag. Im zweiten Angebot werden die Mehrleistungen nicht berücksichtigt, der Risikozuschlag fällt hier somit weg. Dass die alte, niedrigere Selbstbeteiligung weiter gezahlt werden soll, ist eher unüblich und schwer zu argumentieren. Ich würde hier auf jeden Fall die Prüfung durch einen Experten oder Fachanwalt anraten.

        Beste Grüße
        Ihr DGFP-Berater

  9. Auch ich bin schon 40Jahre in der PKV.und bin seit ich 65 bin in den Standardtarif
    gewechselt, jetzt ist mein Beitrag um 1/3 gesunken. Es müßte im Rentenalter ein
    fester Beitrag vom Einkommen geregelt werden, sowie eine 100%ige Versorgung in
    allen med. Bereichen (auch Arzneimittel)dann brauchte man im Rentenalter nicht
    noch vor Krankheiten zittern und Angst haben vor Armut, dafür hat man als PKV
    schließlich jahrelang höhere Beiträge bezahlt.Dies wäre auch eine Sache unserer
    Politiker und eine Reform dringenst notwendig.
    Zur Zeit kann man allen privatversicherten nur Raten, sich frühzeitig schlau zu
    machen und zu wechseln..(.beachte den Wechsel bis 55 !!!) Beratung hilft !!!!!

  10. Zu meinen schlechten Erfahrungen darf ich vielleicht heute noch ergänzen: Ich erhielt heute einen Anruf der Allianz und man teilte mir mit, daß man derzeitiger Tarif ab Januar 14 um E 39,90 das sind ca. 8% erhöht wird. Meine Anmerkung, daß ich gedacht hätte, daß durch die neue „Unisex“ Regelung ich als Frau doch eher von dem günstigeren neuen „Mix“ profitieren würde, sagte man mir, das träfe auf meinen alten Tarif nicht zu. Hier wird nach Geschlecht unterschieden und für Frauen meiner Altersklasse habe sich eben die Preiserhöhung ergeben.
    Gibt es eigentlich einen Ombudsmann für KV, bei dem man diese Zulässigkeit von Geschlechter Unterscheidung in alten Verträgen erfragen kann? Wenn mir kemand etwas dazu sagen könnte, danke im voraus.

    • Sehr geehrte Frau Christmann, Danke für Ihre Rückmeldung! In der Tat gibt es einen Ombudsmann für die PKV: http://www.pkv-ombudsmann.de
      Die Unisexregelung wurde jedoch tatsächlich für das Neugeschäft eingeführt, während für die alten „Bisex“-Tarife Vertragssicherheit gilt.
      Möglich könnte ein Wechsel in die neuen Unisextarife sein. Hier gilt jedoch zu bedenken, dass die Beitragsentwicklungen im neuen Modell schwer abzusehen sind.
      Im Übrigen ist sehr interessant, dass Ihr Beitrag erhöht wurde, da doch die Allianz unlängst Beitragsstabilität bzw. -senkungen publik gemacht hat! Vor diesem Hintergrund würden wir Sie, sowie auch alle anderen Leser, gern zu unserer Umfrage zu den aktuellen Beitragsanpassungen einladen.
      Mit besten Grüßen
      Ihr BLOG-für-Privatpatienten-Team

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