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Ich bin Rentner. Wie kommen mir meine Alterungsrückstellungen zugute?

Jeder Privatversicherte baut im Laufe der Jahre bei seinem Versicherer Alterungsrückstellungen (oft auch Altersrückstellungen genannt) auf. Diese dienen als Rücklage dazu, einem massiven Anstieg der Versicherungsbeiträge im Alter vorzubeugen. Sie sind Rentner? Dann kommen Ihnen Ihre über die Jahre gebildeten Alterungsrückstellungen in dem Sinne zugute, als dass sie Sie vor allzu starken Beitragserhöhungen schützen. Besonders profitieren Rentner von den Alterungsrückstellungen, wenn diese schon in jungen Jahren gebildet worden sind. Seit dem 1. Januar 2000 zahlen Neukunden der privaten Krankenversicherung ab dem 22. Lebensjahr einen Zuschlag von 10%, damit ein niedrigerer Versicherungsbeitrag für die Zeit als Rentner garantiert werden kann. Ab dem 61. Lebensjahr fallen die Alterungsrückstellungen weg, wodurch ein einheitlicher Beitrag für den Rentner gebildet wird.

Wie es zu Beitragserhöhungen kommt und wie die Alterungsrückstellungen davor schützen:

Ein privater Krankenversicherer geht bei der Berechnung des PKV Beitrages davon aus, dass der Versicherte mit zunehmendem Alter sowohl höhere Krankheits- als auch Behandlungskosten verursacht. Der demografische Wandel wird weiter dafür sorgen, dass in Zukunft vermehrt Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen werden. Die Konsequenz: Die Beiträge steigen im Alter. Im gewissen Umfang gehört die Beitragssteigerung zu einer privaten Krankversicherung dazu. Doch spätestens mit Eintritt in die Rente kommt die berechtigte Sorge bei den Versicherten auf, die weiter steigenden Beiträge nicht mehr zahlen zu können. Die Alterungsrückstellungen sollen die Brücke zwischen höheren Kosten auf der Seite des Versicherers und niedrigeren Einkommen auf der Seite der Rentner schlagen. Die während des Berufslebens angesparten Altersrückstellungen werden mit Beginn der Rente dazu herangezogen, um die Beiträge konstant zu halten und die Beitragsanpassungen aufzufangen. Sind die Altersrückstellungen ab dem 80. Lebensjahr noch nicht aufgebraucht, werden diese zur Beitragsreduktion eingesetzt.

Tarifwechsel statt Versicherungswechsel:

Die meisten Alterungsrückstellungen und damit das größte finanzielle Polster bauen die Versicherten auf, die sich frühzeitig in einer PKV versichern und bei ihrem Versicherer bleiben. Da die Alterungsrückstellungen verzinslich angelegt werden, haben sie dann den größten Zinseszinseffekt. Bei einem Versicherungswechsel gehen Alterungsrückstellungen verloren. Bei einer Beitragssteigerung, die trotz Altersrückstellungen deutlich spürbar ausfallen kann, ist es daher besser, in einen günstigeren Tarif derselben Versicherung zu wechseln. In diesem Fall bleiben die gebildeten Alterungsrückstellungen im vollen Umfang erhalten.        


Die DGFP - Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten mbH - setzt sich auf Ihren Wunsch hin intensiv mit Ihrem Krankenversicherungsschutz auseinander und steht Ihnen mit Unterstützung durch professionelle und von den wirtschaftlichen Interessen der Versicherer unabhängige Berater bei einem Tarifwechsel zur Seite.


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Haben Sie noch Fragen? Dann bieten wir Ihnen gern folgende Möglichketen:

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