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DKV-Beitragsanpassung 2016: Warum? Und was kann ich dagegen unternehmen?

Es ist wieder so weit: Zum April 2016 hat die DKV vielen ihrer Kunden erneut eine Erhöhung des Beitrags zur privaten Krankenvollversicherung angekündigt. Im Durchschnitt erhöhen sich die Beiträge um 7,8%, in einzelnen Tarifen sind jedoch Mehrkosten von bis zu 130 Euro im Monat fällig. Betroffen ist hier vor allem der BM4, in dem Kunden teils 29% mehr Prämie zahlen müssen.

Die DKV nennt hierfür den starken Leistungsanstieg als Begründung. Fraglich ist jedoch, ob nicht die anhaltende Niedrigzinsphase eine gewichtige Rolle spielt, wie der Bund der Versicherten vermutet. Sie erschwert es den Versicherern, Erträge zu erwirtschaften. Die fehlende Rendite betrifft vor allem die Alterungsrückstellungen, so dass die Gesellschaften gar keine anderen Wahl haben, als die Beiträge anzupassen – ansonsten würden zukünftig noch weitaus gravierendere Beitragssteigerungen nötig sein.

Beitragserhöhungen bei der DKV rückgängig machen! Mehr Informationen...

Wie kam es zu dieser Entwicklung? Neben der Kostensteigerung im Gesundheitswesen, dem demographischen Wandel und der Einführung der Unisex-Tarife hatte die Absenkung des Rechnungszinses bereits Mitte 2013 bei vielen privaten Krankenversicherern die Monatsprämien in die Höhe getrieben. Grund hierfür war die damalige Marktlage, die das Erwirtschaften der Zinsen schwierig machte. Diese Zinsen wurden jedoch von den Versicherern benötigt, um die Gesundheitskosten ihrer Kunden zu decken. Die von den Versicherern vorgenommene Senkung des Rechnungszinses von 3,5% auf 2,75% hatte zur Folge, dass Kunden in Neuverträgen höhere Beiträge zahlen mussten. In 2014 waren dann auch Bestandskunden von der Senkung des Rechnungszinses betroffen.

Die letztbekannte Überprüfung des Bundesfinanzministeriums ergab, dass 18 Unternehmen in der Zukunft den Rechnungszins von 3,5% nicht mehr erreichen werden. Höchstwahrscheinlich ist hier auch die DKV betroffen.

Was tun, wenn die Beiträge steigen?

Auch wenn die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt unaufhaltsam sind, ist es für Sie als Kunde kein Grund, vor steigenden Prämien hilflos zu resignieren. Mit einem Tarifwechsel innerhalb Ihrer Versicherungsgesellschaft können Sie Ihre PKV-Kosten fortwährend niedrig halten, ohne Verlust Ihrer Alterungsrückstellungen und oft auch ohne Leistungseinbußen oder eine erneute Gesundheitsprüfung. Denn viele Versicherer haben andere gleichwertige PKV-Tarife mit geringeren Beiträgen im Portfolio. Nach § 204 VVG hat jeder Versicherte das Recht auf einen Tarifwechsel innerhalb seiner Gesellschaft.
Die DGFP- Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten mbH - unterstützt Sie dabei, Ihrer nächsten Beitragsanpassung entsprechend zu begegnen und Verluste zu vermeiden. Wir setzen uns auf Ihren Wunsch hin intensiv mit Ihrem Krankenversicherungsschutz auseinander und stehen Ihnen bei einem Tarifwechsel unterstützend zur Seite.


Weitere Informationen zum Tarifwechsel innerhalb der DKV mit der DGFP!

Haben Sie noch Fragen? Dann bieten wir Ihnen gern folgende Möglichketen:

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