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Was ist Honorarberatung PKV?

Am 19. Dezember 2012 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung und Regulierung einer Honorarberatung über Finanzinstrumente (Honoraranlagenberatungsgesetz) beschlossen.Ziel des Gesetzes ist, so das Bundesfinanzministerium, die Rechte von Privatanlegern im Finanzsektor zu stärken.

Der Bundesrat beschäftigte sich am 01. Februar 2013 in einer ersten Lesung mit dem Gesetzentwurf. Dieser Gesetzesentwurf orientiert sich an dem Vorschlag der Europäischen Kommission zur Neufassung der sogenannten Finanzmarkt Richtlinie MiFID (Markets in Financial Instruments Directive) vom 20. Oktober 2011, der unter dem Begriff „unabhängige Beratung“ ein vergleichbares Konzept für die honorargestützte Anlageberatung verfolgt.

Während die europäische Richtlinie in Brüssel derzeit noch verhandelt wird, stimmte der Bundesrat dem Honoraranlagenberatungsgesetz zu. Der Beschluss des Bundesrats liegt als Drucksache 352/13(Beschluss) vom 07.06.2013 vor. Der Bundesrat hat in seiner 910. Sitzung beschlossen, zu dem vom Deutschen Bundestag am 25. April 2013 verabschiedeten Gesetz einen Antrag gemäß Artikel 77 Absatz 2 des Grundgesetzes (Gesetzgebungsverfahren/Einberufung eines gemeinsamen Ausschusses von Bundestag und Bundesrat) nicht zu stellen.

Nach Unterzeichnung des Gesetzes zur Förderung und Regulierung einer Honorarberatung über Finanzinstrumente durch den Bundespräsidenten und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger tritt das Gesetz in Kraft.

Versicherungen fallen derzeit nicht unter das neue Gesetz. Insider empfehlen der Länderkammer, sich für einen weiteren Geltungsbereich des Gesetzes auszusprechen. Nicht nur im Bereich Honorarberatung Finanzen, sondern z. B. auch im Bereich der privaten Krankenversicherung sehen Experten die Notwendigkeit, den Schutz der Verbraucher zu stärken. Provisionsbasierte Beratung könne einen Zielkonflikt provozieren. Verbraucher sind in der Vergangenheit oftmals schlecht beraten worden. Die Risiken bestimmter Produkte wurden verschwiegen.

Geldgier in der Versicherungswirtschaft ist seit dem Fall Mehmet Ercan Göker in aller Munde. Die MEG AG beschäftigte Hunderte Makler und bescherte den privaten Krankenversicherungen gigantische Umsätze. Mehr als zweieinhalb Milliarden Euro zahlen private Krankenversicherungen jedes Jahr an Provisionen für Vertragsabschlüsse. Ein lukrativer Markt – für Mehmet Göker und viele andere. 2009 war die MEG AG pleite. Das Image der ganzen Branche hat erheblichen Schaden genommen.

Unsere bisherigen Erfahrungen mit Honorarmodellen zeigen, dass seitens der Privatkrankenversicherten ein großes Interesse an entsprechenden Dienstleistungen besteht. Faire Beratung kann nur dann stattfinden, wenn keine Provisionen von Produktanbietern angenommen werden.

Der Service der DGFP - Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten mbH - richtet sich an alle, die eine von den wirtschaftlichen Interessen der Versicherer unabhängige und objektive PKV Beratung wünschen. Die Überprüfung bestehender Krankenversicherungen liegt im Aufgabengebiet unserer Spezialisten. Lassen Sie uns für Sie tätig werden:
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Haben Sie noch Fragen? Dann bieten wir Ihnen gern folgende Möglichketen:

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