Sie finden diese Informationen hilfreich? Dann weisen Sie auch Ihre Freunde und Bekannten in sozialen Netzwerken darauf hin!
Facebook

Ich habe einen „Osttarif“, der immer teurer wird - warum und was kann ich dagegen unternehmen?

Versicherte mehrerer privaten Krankenversicherungen müssen im kommenden Jahr mit Beitragserhöhungen rechnen, wie das Handelsblatt am 27. Juni 2013 berichtete. Betroffen sind unter anderem Privatpatienten, die sich in sogenannten „Osttarifen“ befinden.

„Osttarife“: Entstehung und Geschichte

Um Versicherten aus den neuen Bundesländern die Möglichkeit einer preisgünstigen privaten Krankenversicherung zu geben, wurden nach der Wiedervereinigung spezielle PKV-Tarife konzipiert. Bei diesen Tarifen führte der Gebührenabschlag von 10% für Ärzte, Hebammen und Zahnärzte zu einer Vergünstigung der monatlichen Beiträge. Hier galt: Während ein Arzt in alten Bundesländern 100% abrechnen durfte, konnte ein Arzt in neuen Bundesländern lediglich 90% der Kosten in Rechnung stellen. Durch die Gesundheitsreform im Jahr 2007 und die damit verbunden einheitliche Gestaltung der Arzthonorare sind die „Osttarife“ ungültig geworden. Auch wenn einige private Versicherungsgesellschaften diese weiterhin angeboten haben, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Spätestens seit der Einführung des Basistarifes im Jahr 2009 können keine Neukunden in „Osttarife“ aufgenommen werden.

PKV-Tarifwechsel: Beitragserhöhungen in den „Osttarifen“ entkommen

Privatpatienten aus den neuen Bundesländern waren bereits in 2013 und in den Jahren davor von Beitragserhöhungen betroffen. Der Grund ist eine schnelle Angleichung der Kosten in neuen den Bundesländern an das West-Niveau. Darüber hinaus waren Alterungsrückstellungen bei den „Osttarifen“ zu gering kalkuliert, was ebenfalls zu überdurchschnittlichen Anpassungen führte. Wer die immer teurer werdenden Prämien in der privaten Krankenversicherung nicht mehr bezahlen kann, sollte über einen Tarifwechsel innerhalb der eignen Gesellschaft nachdenken. Dieser ermöglicht Kostensenkung bei Beibehaltung eines vergleichbaren Leistungsniveaus sowie der Alterungsrückstellungen. Es empfiehlt sich, die Durchführung eines PKV-Tarifwechsels einem von den wirtschaftlichen Interessen der Versicherer unabhängigen Spezialisten auf Honorarbasis anzuvertrauen. Die DGFP - Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten mbH - ist mit ihrer Erfahrung auf dem Gebiet des Tarifwechsels innerhalb der eigenen Versicherungsgesellschaft der richtige Ansprechpartner für alle Privatversicherte, die regelmäßige Beitragserhöhungen nicht mehr hinnehmen wollen.  

Registrieren Sie sich hier für eine unverbindliche Überprüfung

Haben Sie noch Fragen? Dann bieten wir Ihnen gern folgende Möglichketen:

Zurück