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Wie entkomme ich als Privatversicherter einer Beitragsanpassung 2014  bei der Signal Iduna Krankenversicherung?

Im Sommer 2013 hat das Handelsblatt die Ergebnisse einer Nachfrage, die die Partei Die Linke beim Bundesfinanzministerium bezüglich der Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung gestellt hat, veröffentlicht. Diese ergab, dass einige private Versicherungsgesellschaften ihre Beiträge zum Jahresende anpassen werden. Damals befand sich die Signal Iduna Krankenversicherung nicht unter diesen Versicherern. Ein halbes Jahr später ist die Beitragsanpassung 2014 zur Wirklichkeit geworden und die Signal Iduna zählt immer noch zu einer der wenigen Versicherungen, deren Beiträge überwiegend stabil bleiben.

Wie können Privatpatienten auf eine Beitragsanpassung reagieren?

Nicht alle Privatpatienten hatten jedoch das Glück der Beitragserhöhung 2014 zu entkommen. Einige der privaten Krankengesellschaften sind nicht mehr fähig den Rechnungszins in Höhe von 3,5 Prozent zu erreichen, der zur Beitragssenkung im Alter beiträgt. Die Folge: höhere monatliche Beiträge, die viele Privatpatienten in den Ruin treiben. Vor allem dann, wenn die Rente viel niedriger ist als die monatlich zu zahlenden Beiträge für die PKV. Wer davon betroffen ist, könnte mit einem Tarifwechsel innerhalb der eignen Gesellschaft seine Gesundheitskosten senken. Diese Möglichkeit bietet sich ebenfalls Privatversicherten der Signal Iduna. Auch wenn die Mehrheit dieser Privatpatienten dieses Jahr von der Prämienerhöhung verschont blieb, könnten ihre Versicherungsverträge dennoch Einsparpotenziale bieten. Der Vorteil des Tarifwechsels nach § 204 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) ist neben der Senkung der Gesundheitskosten die Mitnahme aller aus dem Vertrag bisher erworbenen Rechte und Alterungsrückstellungen. Ein Tarifwechsel muss auch nicht immer mit einer Gesundheitsprüfung verbunden sein. Wer in einen Tarif mit gleichartigem Versicherungsschutz wechselt, muss sich nicht vor Risikozuschlägen fürchten. Bei umfassenderen Leistungen haben Privatpatienten die Möglichkeit auf diese mit sogenanntem Mehrleistungsausschluss zu verzichten, sodass auch hier keine Gesundheitsprüfung und keine Risikozuschläge infrage kommen müssen. Ein richtig durchgeführter Tarifwechsel lohnt sich allemal.

Wie kann man einen Tarifwechsel richtig durchführen?

Jeder Privatpatient hat das Recht, von seinem Versicherer die Durchführung eines Tarifwechsels nach § 204 VVG zu verlangen. Dies gestaltet sich in der Praxis jedoch schwierig und ist mit Hindernissen und Verzögerungstaktiken seitens der Versicherer verbunden. Schließlich geht diesen beim Tarifwechsel viel Geld verloren. Wer sich den langwierigen Kampf mit dem eigenen Versicherer ersparen will, kann deshalb auf die Hilfe eines externen Versicherungsberaters ausweichen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, sich an die zuständige Verbraucherzentrale zu wenden, bei der jedoch keine umfangreiche Beratung gewährleistet werden kann. Eins ist sicher: Die Mühe oder die Kosten für einen professionell durchgeführten Tarifwechsel stellen nachhaltig eine lohnenswerte Investition dar.

Fordern Sie hier unverbindlich weitere Infos zu Ihrem persönlichen Tarifwechsel.

Haben Sie noch Fragen? Dann bieten wir Ihnen gern folgende Möglichketen:

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